Wenn aus Kollegen Feinde werden

Getuschel, Verbalattacken, Feindseligkeit – Mobbing am Arbeitsplatz hat viele Facetten. Wir geben Ihnen die nötigen Strategien an die Hand, um den Teufelskreis zu durchbrechen

Wenn aus Kollegen Feinde werden

Mobbing ist die permanente Injektion
mit einer Überdosis von Gefühlskälte.

Franz Schmidberger (*1942), deutscher Publizist

Getuschel, Verbalattacken, Feindseligkeit – Mobbing am Arbeitsplatz hat viele Facetten. Offiziellen Schätzungen zufolge sind rund 1,8 Millionen Menschen in Deutschland betroffen oder schon einmal betroffen gewesen. Schuld daran sind neben einem schlechten Arbeitsklima häufig Neid, Konkurrenz, Leistungsdruck und Rivalitäten. Wer zur Zielscheibe der Kollegen wird, fühlt sich gestresst, bekommt Schlafprobleme und kann regelrecht krank werden.

Aber Mobbing schadet nicht nur dem Opfer, sondern auch dem Unternehmen, in dem es passiert. Der Ruf leidet, die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter sinkt und meist fallen die Opfer des Mobbing für lange Zeit krankheitsbedingt aus.

Damit es erst gar nicht soweit kommt, ist es wichtig, Konflikte rechtzeitig zu erkennen, bevor sie eskalieren. Denn die Grenzen zwischen kollegialem Tratsch und systematischem Mobbing sind oft fließend. Aber auch für alle, die bereits in der Mobbing-Spirale gefangen sind, gibt es Möglichkeiten und Methoden, sich effizient zur Wehr setzen. Dazu gehören rhetorische Abwehrstrategien ebenso wie ein respektvoller Umgang miteinander. Manchmal reicht schon eine gezielte Bemerkung, um die Wogen zu glätten.

Wir geben Ihnen die nötigen Strategien an die Hand, um den Teufelskreis Mobbing zu durchbrechen. Denn wer clever agiert, entzieht Unruhestiftern im Handumdrehen den Boden.

Foto: George Becker, www.pexels.com 

Thema:
Aktuelles

Das Trauma nach der Flucht

Ach du liebe Zeit!

selbst - sicher - handeln